Grafik zu E-Bürgerdienst, Vernetzung

Unter dem Titel „Smarte E-Bürgerdienste dank ELSTER-Zertifikatsintegration“ beschäftigte sich eine Projektgruppe der ITEOS mit der Frage, wie alternative Authentifizierungsverfahren dazu beitragen könnten, die Hemmschwelle bei der Nutzung der E-Bürgerdienste zu senken.

Beispielsweise wird bisher die eigens für die Authentifizierung bei Online-Services entwickelte elektronische Identitätsfunktion (eID) des neuen amtlichen Personalausweises kaum genutzt. Aber warum sollte das bereits vorhandene und in der Finanz- und Steuerverwaltung zunehmend verbreitete ELSTER-Zertifikat nicht auch für andere Verwaltungsanträge genutzt werden können? Es gibt aber auch andere Ansätze, die sich mit der Blockchain-Technologie als Basisinfrastruktur für dezentrale Identitätsdienste befassen.
 
Im Dezember 2018 präsentierte die Projektgruppe, die sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unterschiedlichsten Bereiche der ITEOS zusammensetzt, die Grobskizze eines Entwicklungsprojektes, das die stufenweise Entwicklung einer umfänglichen Bürger-Card auf Blockchain-Basis zum Ziel hat. Das Vorgehen erfolgt in enger Abstimmung mit potenziellen Pilotkunden, die sich ebenfalls bereits mit entsprechenden Forschungsvorhaben befassen. Projektbeteiligte sind neben der ITEOS auch das Landesministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister e.V. (VITAKO) sowie die kommunalen IT-Dienstleister RegioIT Aachen und AKDB (München). Das Projekt wird in Kürze starten.

(Erstellt am 08. Februar 2019)