Unsere Experten der Digitalkongresse

Dr. Florian Hartleb

Dr. Florian Hartleb ist promovierter Politikwissenschaftler (2004 zum Thema Populismus) und international ausgewiesener Experte für die Themen “Digitalisierung”, “Extremismus” sowie “Europa”. Er lebt seit vier Jahren in Estland, einem der Vorreiter in Hinsicht auf Digitalisierung, und studiert die Vorreiterrolle des Landes.

Er beriet die Bertelsmann-Stiftung für den renommierten Reinhard-Mohn-Preis zur Digitalisierung, den Estland erhielt - in Konkurrenz zu Schweden, Österreich und Israel stehend. Zuvor arbeitete er im Deutschen Bundestag, an mehreren Universitäten und bei einem Think tank in Brüssel.

Dr. Florian Hartleb tritt immer wieder in überregionalen Medien auf, so in den Fernsehsendern Phoenix, ARD (Magazin Plusminus und Fakt) und ZDF. Er schreibt regelmäßig Kommentare zu aktuellen politischen Themen, etwa in der Wiener Zeitung, der Tagespost oder in der Zeit und gibt Interviews, etwa auf Spiegel online und ist als internationaler Redner bekannt. 

Themenschwerpunkte
  • Digitalisierung
  • Extremismus
  • Europa
  • Populismus

Klichen Sie hier um zum Interview von Herr Dr. Hartleb zu gelangen.

Dr. Christian Geiger

Dr. Christian Geiger ist promovierter Sozialwissenschaftler (2017 zum Thema Open.Government – Staat.Leitbild.2.0“ an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen). Er lebt seit 2017 in St. Gallen, in der Schweiz, wo er die Stelle als Chief Digital Officer (CDO) inne hat. Davor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stadt Ulm im Bereich der digitalen Transformation, Bearbeitung strategischer und konzeptioneller Themen sowie deren praktische Umsetzung im Rahmen von „ulm 2.0“ und der „Zukunftsstadt 2030“. Außerdem war er als akademischer Mitarbeiter an der Zeppelin Universität am Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik Telekom Institute for Connected Cities (TICC) tätig.

Dr. Christian Geiger ist als Dozent an mehreren Hochschulen tätig gewesen, unter anderem an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Er als ein anerkannter, internationaler Vortragsredner und Vordenker der Digitalisierung bekannt.

Themenschwerpunkte
  • Digitale Transformation
  • Open Data und Open Government
  • E-Government
  • Smart City

Ivan Acimovic

Was bedeutet für Sie Digitalisierung?
 "Im Projekt digital.freiburg wollen wir aktiv und gemeinsam mit der Freiburger Stadtgesellschaft die Digitalisierung vor Ort gestalten. Dabei stehen Lösungen von Menschen für Menschen im Mittelpunkt, um partizipativ eine Human Smart City voranzubringen." 

Kurzvita Ivan Acimovic (575 KB)

Karsten Krumm

Karsten Krumm hat als Innovationsmanager und User Experience Berater in der Privatwirtschaft zahlreiche IT-Veränderungsprojekte geleitet. Seit 2014 ist er bei der Stadt Konstanz als IT-Steuerer Digitale Transformation tätig. Er hat in Konstanz die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „konstanz.digital“ sowie in Baden-Württemberg das interkommunale Netzwerk „andi“ (agiles Netzwerk digitale Innovation) mitgegründet.
Ein Schwerpunkt seines Aufgabenbereichs ist die Einführung von agilen Arbeits- und IT-Steuerungsprozessen. Er wirkt im KGST-Innovationszirkel „IT-Steuerung und Digitales“ sowie in der Arbeitsgruppe „Open Government“ des Städtetags mit.
 
Was bedeutet Digitalisierung für Kommunen?
„Digitalisierung verändert das Zusammenwirken in einer Kommune grundlegend. Diesen Transformationsprozess zukunftsweisend zu gestalten, ist die Chance und Herausforderung von heute.“

Sabine Meigel

Sabine Meigel studierte Landschaftsökologie an der TU München und Geoinformatik an der Uni Salzburg. Nach fünfjähriger Projektleitung für den Einsatz von geographischen Informationssystemen im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung in München, leitete sie neun Jahre den Bereich geographische Informationssysteme für die Region Donau-Iller.
Als Geschäftsstellenleitung kümmerte sie sich bis 2014 um die ersten IT Pilotprojekte für die Stadt Ulm 2.0 und in Brüssel um den Themenbereich Digitalisierung auf europäischer Ebene für die Region Stuttgart.
Seit Anfang 2018 leitet sie die neugegründete Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm mit den Projekten Verschwörhaus, Zukunftsstadt und Zukunftskommune@bw. Ehrenamtlich ist sie seit 2015 Jurymitglied bei Jugend forscht.
 
Was bedeutet Digitalisierung für Kommunen?
„Wir meinen, es reicht nicht aus, einfach nur besonders fortschrittliche Technik im Alltag einzusetzen, um die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen. Wir wollen fortschrittliche Technik dafür nutzen, für die verantwortlich handelnden Menschen bessere Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, die auf ein besseres Verständnis und eine größere Einbindung der Bürgerschaft setzen.“

Uli Sailer

Uli Sailer war bis August 2018 in seiner Heimatstadt Gerlingen als Online-Manager tätig. Seitdem berät er als Social Entrepreneur nicht nur die Verwaltungen, sondern auch Vereine und Verbände. Die Zivilgesellschaft im Ganzen ist ein wichtiger Pfeiler bei seiner Vision zur vernetzten Kommune.
Als Gründer und Vorsitzender der Medienakademie Baden-Württemberg e.V. hält er seit mehr als 20 Jahren Vorträge und gibt Workshops zu Datensicherheit und Datensparsamkeit. Auf dem Weg zur Zukunftskommune@bw geht er auf den ersten Blick zwar manchmal ungewöhnliche Wege, verliert aber sein Ziel, unter anderem Gerlingen digital voranzubringen, nicht aus den Augen.
Im Moment etabliert er mit dem „SocialHub“ in Gerlingen einen Kreativ-Raum für Bürgerprojekte. Dieser soll ein Treffpunkt für die Zivilgesellschaft sein, in dem in kreativer Atmosphäre integrative, inklusive, und nachhaltige Bürgerprojekte entwickelt werden können.
 
Was bedeutet Digitalisierung für Kommunen?
„Digitalisierung fängt im Analogen an. Zunächst einmal müssen erst die Bürgerinnen und Bürger die Chance haben „mitzuarbeiten“. Dazu sind Strukturen notwendig, die „einfach mal machen lassen“ in den Vordergrund stellen. Letztendlich sollen die Bürger mitentscheiden und mitentwickeln, was sie an „digitalem Komfort“ benötigen sowie mittragen können und wollen.“

Sebastian Warkentin

Sebastian Warkentin ist technischer Geschäftsführer der Digital-Agentur Heidelberg. Während seiner beruflichen Karriere war er stets im Entwicklungsumfeld tätig. Zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut in Karlsruhe, später als Teil des Innovationsteams des Mannheimer Energieversorgers MVV. Von dort wechselte er zu Siemens, wo er sich auf intelligente Energieversorgungssysteme spezialisierte.
 
2013 kam er als Leiter ‚Neue Technologien‘ zu den Stadtwerken Heidelberg. Dabei setzte er zunehmend Themen der digitalen Transformation im gesamtstädtischen Kontext um. Mit der Gründung der Digital-Agentur Heidelberg – einer Tochter der Stadt und der Stadtwerke Heidelberg – führt er ein Team aus jungen Spezialisten im Informations- und Kommunikationsbereich mit Fokus auf der strategischen Entwicklung Heidelbergs im Bereich Digitalisierung und Smart City.
 
Was bedeutet Digitalisierung für Kommunen?
„Bei der Digitalisierung einer Kommune stehen nicht Technologie oder betriebswirtschaftliche Interessen im Vordergrund, sondern die Bedürfnisse der Bürger. Zudem braucht es Offenheit, Mut und einen Willen zu einer hohen Umsetzungsgeschwindigkeit.“